Erste Woche im Deutschen Bundestag

27.06.2012, Berlin – Turbulenter Auftakt für die Sozialdemokratin Annette Sawade

Nun ist der Start geschafft. Nachdem Annette Sawade (SPD) zum 1. Juni in den Deutschen Bundestag nachgerückt ist, hat sie am vergangenen Freitag auch erfolgreich ihre erste Berliner Sitzungswoche absolviert. „Es war eine wirklich intensive Woche: viele Termine, unzählige Eindrücke, und knapp 600 Kolleginnen und Kollegen, die ich größtenteils noch nicht kenne“, berichtet die Sozialdemokratin aus dem Kreis Schwäbisch Hall/Hohenlohe. „Aber ich freue mich sehr auf all das, was mich erwartet und was auf mich zukommt“, so Sawade weiter.

Tatsächlich sei es eine Flut an Informationen und Anfragen gewesen, die diese erste parlamentarische Woche gekennzeichnet habe. Annette Sawade, Mitglied im Finanzausschuss, wurde auch einstimmig zur Schriftführerin gewählt. Bundestagspräsident Lammert kommentierte dies mit den Worten: „Das ist eine der schnellsten parlamentarischen Karrieren, an die ich mich erinnern kann.“

Arbeitsgruppe, Ausschuss, Fraktion und Plenum waren nur einige Etappen des Terminmarathons. Ebenfalls auf der Tagesordnung standen Fachgespräche und Konferenzen sowie viel Schreibtischarbeit. „Gerade in der Anfangsphase muss ich mich natürlich in viele Themen einlesen und einarbeiten. Ob Fiskalpakt oder Besteuerung von Sportwetten – es sind erst einmal viele Fachinformationen, die auf dem Tisch liegen!“, sagte die Sozialdemokratin mit Blick auf die zahlreichen Mappen und Ordner, die sie auch mit nach Hause genommen habe.

Für Frau Sawade sei aber klar: Das Mandat sei keinesfalls als Papiertiger zu verstehen, der sie von ihrem Wahlkreis und den Menschen vor Ort fernhalte. Im Gegenteil – es ermögliche ihr, sich in Berlin für die Belange der Bürgerinnen und Bürger ihres Wahlkreises Schwäbisch Hall/Hohenlohe ein- und ihren bisherigen Tatendrang in Taten umzusetzen. „Es geht mir selbstverständlich nicht um die Quadratur des Kreises. Meine bisherigen politischen Erfahrungen haben mich gelehrt, dass der Kompromiss die eigentliche Herausforderung ist. Aber im Parlament gestaltend mitzuwirken, das ist eine große Chance und Ansporn zugleich.“