Bürgerbeteiligung beim Ausbau der A6

28.02.2013, Wahlkreis – „Bürgerbeteiligung funktioniert, bringt die besten Ideen und fördert die Akzeptanz von Großprojekten“, zeigt sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Annette Sawade angesichts der heutigen (28.02.) Veröffentlichung der Ergebnisse des Bürgerdialogs zum Ausbau der A6 erfreut.

„Die Ergebnisse zeigen deutlich: eine zeitweise Freigabe des Standstreifens ist für die A 6 keine Option! Die Sicherheitsrisiken sind schlichtweg zu groß. Auch das Verkehrsaufkommen ist konstant hoch, was bedeutet, dass man den Seitenstreifen dauerhaft freigeben müsste. In dem Bericht wird deutlich, dass sechs Spuren und ein Seitenstreifen unter Berücksichtigung des Verkehrsflusses und der Sicherheit notwendig sind. Hinzu kommt, dass die Brücken nicht für eine dauerhafte Freigabe des Standstreifens ausgelegt sind. Sie müssten dazu sowieso umgebaut werden. Und wenn umbauen, dann richtig“, zitiert Annette Sawade aus dem Bericht und fordert: „Der Bund muss handeln: die A6 muss durchgehend sechsspurig ausgebaut und ertüchtigt werden.“

Darüber hinaus bietet die Hohenloher Bundestagsabgeordnete allen Anwohnerinnen und Anwohnern, Bürgerinitiativen und Betroffenen ein persönliches Gespräch an: „Sollte es noch offene Punkte geben, nehme ich diese gerne mit nach Berlin“, so Annette Sawade.

Das Regierungspräsidium Stuttgart, das für die Planung im Auftrag des Bundes zuständig ist, stellte 2011 die Vorplanungen zum Autobahnausbau vor und führte zahlreiche Informationsveranstaltungen durch. Die Bürgerinnen und Bürger der betroffenen Gemeinden brachten im Zuge dessen über 700 Anregungen, Hinweise und Stellungnahmen nach Stuttgart. In einem Bericht wurden diese nun zusammengestellt, geprüft und in den Vorentwurf eingearbeitet, der dem Bund als „Bauherrn“ vorgelegt wird.

Die Ergebnisse des Bürgerdialogs können auf der Internetseite des Regierungspräsidiums Stuttgart unter http://www.rp-stuttgart.de/servlet/PB/menu/1329518/index.htm abgerufen werden.

Zusammenfassung der Ergebnisse des Bürgerdialogs und der Anhörung Träger öffentlicher Belange (Download)