Schäbige Kampagne zur Vermögensteuer

16.09.2013, Schwäbisch Hall – Zu den „Brandbriefen“ der Familienunternehmer an gemeinnützige Organisationen erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Joachim Poß:

Die Angstmacher-Kampagne der Familienunternehmer gegen die Vermögensteuerpläne der SPD beziehungsweise ähnliche Pläne der Grünen erreicht einen neuen Höhepunkt. Die Familienunternehmer drohen offen mit der Einstellung ihrer gemeinnützigen Spenden und versuchen so, den Deutschen Olympischen Sportbund, den Bundesverband Deutscher Stiftungen und andere für ihren höchst parteiliche Kampagne zugunsten von FDP und CDU einzuspannen.

Das ist schäbig und schadet der Zivilgesellschaft in Deutschland.

Offensichtlich ist den Familienunternehmern ihre Spendentätigkeit doch nicht so wichtig, wie sie immer tun.

Für die zugrundeliegenden Horror-Rechnungen der Familienunternehmer gibt es keine reale Basis. Die SPD wird keine Vermögensteuer einführen, die die Eigenkapitalbildung und die Investitionsbereitschaft in Unternehmen einschränkt. Das ignorieren die Familienunternehmer nur aus einem Grund: Sie fürchten in Wirklichkeit um die Teile ihrer Privatvermögen, die sie nicht ihren Betrieben zur Verfügung stellen – und machen deshalb Wahlkampf für Rösler und Merkel.