Unterstützung der Aktion „Gelbes Band“

29.11.2013, Berlin – Über 5.000 Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten müssen Weihnachten heuer wieder ohne ihre Familien im Auslandseinsatz verbringen. Daher riefen die Evangelische und Katholische Arbeitsgemeinschaft für Soldatenbetreuung, der Runde Tisch „Solidarität mit Soldaten“ und der Deutsche Bundeswehrverband e. V. auch in diesem Jahr wieder gemeinsam Abgeordnete des Deutschen Bundestages dazu auf, sich an der Aktion „Gelbes Band“ zu beteiligen.

„Auch aus meinem Wahlkreis stammende Soldatinnen und Soldaten sind derzeit in Krisengebieten wie zum Beispiel Afghanistan stationiert. Heute kreisen meine Gedanken insbesondere um sie. Meine uneingeschränkte Solidarität gilt aber natürlich allen Bundeswehrsoldaten und -soldatinnen, die sich in der gleichen Lage befinden“, so Annette Sawade am Rande der Veranstaltung.

Das Gelbe Band hat seinen Ursprung in der noch recht jungen Tradition der gelben Schleife, die erstmals 1981 in den USA zur Begrüßung der Heimkehrenden aus der Geiselnahme von Teheran getragen wurde. Heute wird die Schleife als Solidaritätsbekundung, z.B. gegenüber  aus dem Ausland zurückkehrenden Soldatinnen  und Soldaten, angeheftet . Im Ausland stationierte Streitkräfte haben in Hohenlohe eine lange Tradition, wie etwa das im 19. Jh. gegründete „Régiment de Hohenlohe“ zeigt, das eines der ersten Vorläuferregimenter der heutigen Fremdenlegion war.