Solidarität mit Greenpeace AktivistInnen

10.10.13, Berlin/Brüssel – Zur Inhaftierung der Greenpeace Aktivistinnen und Aktivsten zeigen sich die sozialdemokratischen Abgeordneten Annette Sawade, Mitglied des Deutschen Bundestages und Evelyne Gebhardt, Mitglied des Europäischen Parlaments, solidarisch und erklären:

„Man wird sich der Debatte um die Erwärmung der Arktis – mit ihren ökologischen, ökonomischen und sicherheitspolitischen Implikationen – stellen müssen. Entscheidend ist hierbei die Einhaltung demokratischer und rechtsstaatlicher Werte und Prinzipien, die wir auch von der russischen Regierung erwarten und fordern.“

Zur Verdeutlichung haben die beiden Sozialdemokratinnen eine Solidaritätsbekundung unterzeichnet:

„Hiermit erkläre ich mich mit einer Gruppe von Greenpeace-Mitarbeitern und zwei freien Journalisten – den „Arktic 30“ – solidarisch. Sie wurden nach friedlichem Protest gegen die rücksichtlosen Ölforderungspläne der Firma Gazprom in Russland festgenommen und sind seitdem inhaftiert.

Die globale Erderwärmung lässt das arktische Eis immer schneller schmelzen. Gleichzeitig dringen Ölkonzerne auf der Suche nach fossilen Energieträgern in immer nördlichere Gewässer vor. Die Folgen einer Ölkatastrophe in diesem sensiblen Gebiet, Lebensraum seltener Tiere und Lebensgrundlage der indigen Bevölkerung, wären fatal. Diese Bedrohung verlangt nach sofortigem Handeln zum Schutz der Arktis.

Ich fordere die sofortige Freilassung aller Inhaftierten und die Freigabe des Greenpeace-Schiffes „Arctic Sunrise“, sowie einen Stopp der Ölforderungen im Eismeer der sensiblen Arktis.“