Appell zum globalen Verbot von Nuklearwaffen

19.03.2014, Berlin – Im Februar startete das Parlamentarische Netzwerk für Nukleare Abrüstung und Nichtverbreitung (PNND) einen parlamentarischen Appell für ein globales Verbot von Nuklearwaffen. Auch die SPD-Bundestagesabgeordnete Annette Sawade beteiligt sich an dem Aufruf für ein Atomwaffenverbot.

„Die Regierungen der Atomwaffenstaaten müssen ihrer Verantwortung zur Abrüstung nachkommen. Der von Barack Obama und Dimitri Medwedew 2010 vereinbarte New-START-Vertrag zur Reduzierung der Arsenale ihrer Staaten kann nur ein erster Schritt sein“, so Annette Sawade.

Im Appell des PNND werden alle nationalen Regierungen aufgerufen, einen Vertrag zum Verbot von Nuklearwaffen und deren Beseitigung auszuhandeln. Nur so kann das Ausbleiben eines erneuten Einsatzes garantiert werden. Zwar haben sich die Regierungen zahlreicher Staaten zu ihrer Verantwortung für die Abschaffung von Atomsprengköpfen bekannt. Allerdings fehlt der politische Wille, dem Ziel einer atomwaffenfreien Welt nachzukommen.

„Die Atommächte können von anderen Staaten nur den Verzicht auf Atomwaffen verlangen, wenn sie sich selbst ihrer Erblast des Kalten Krieges entledigen. Dafür müssen alle erforderlichen Anstrengungen unternommen werden. Wir Abgeordnete nehmen eine Schlüsselrolle ein, die nationalen Regierungen zum Handeln zu bewegen“, erklärt die SPD-Politikerin.

Zur Zeit zeichnet sich nach Meinungsumfragen, auch in Atomwaffenstaaten, eine überwältigende Zustimmung für ein Atomwaffenverbot ab.