Verkehrslärm reduzieren

30.04.2014, Berlin – Heute wird der 17. „Tag gegen Lärm“ begangen. Seit 1998 findet dieser Tag jährlich im April statt. Ziel ist es über die Ursachen und Auswirkungen von Lärm zu informieren. Das Thema Lärmschutz nimmt in der Verkehrspolitik der SPD-Bundestagsfraktion eine wichtige Rolle ein. Dies zeigt auch der aktuelle Koalitionsvertrag – erklären Kirsten Lühmann, verkehrspolitische Sprecherin sowie Annette Sawade, zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion. Sie führen weiter aus:

„Der „Tag des Lärms“ setzt den Fokus auf eine wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe – die Reduzierung von Lärmemissionen. Viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich bereits lokal für Lärmreduzierung. Ihre Sorgen und Nöte nehmen wir sehr ernst.

Der Koalitionsvertrag setzt umfassende Ziele zur Reduzierung und Vermeidung von Lärmemissionen. Im Landverkehr werden wir die Mittel für Lärmschutzprogramme für die Bereiche Straße und Schiene erhöhen. Dies wollen wir bereits im Haushalt 2014 realisieren.

Den Schienenlärm wollen wir bis 2020 halbieren, laute Güterwagen sollen dann nicht mehr auf deutschen Strecken fahren dürfen. Hierzu sollen ein lärmabhängiges Trassenpreissystem und die Förderung der Umrüstung auf Verbundstoffbremssohlen beitragen.

Fluglärm gilt es vordringlich an der Quelle zu reduzieren, technische Innovationen müssen dazu beitragen. Fluglärmkommissionen werden wir stärken. Daneben wollen wir die lärmabhängigen Flughafenentgelte im
Luftverkehrsgesetz stärker nach Flugzeugtypen differenzieren und eine deutlichere Spreizung der Tag- und Nachttarife festhalten. Zudem werden wir die Grenzwerte des Fluglärmschutzgesetzes in dieser Legislaturperiode prüfen.

An vielen Stellschrauben muss gedreht werden, um die Lärmbelastungen im Verkehrssektor deutlich zu reduzieren. Die SPD-Bundestagsfraktion setzt sich kraftvoll für mehr Lärmschutz ein, um Menschen und Umwelt zu entlasten.“