Magdalena Weller geht in die USA

26.05.2014, Schwäbisch Hall – Zum mittlerweile 31. Mal findet dieses Jahr das Parlamentarische Patenschaftsprogramm des Deutschen Bundestags und des amerikanischen Kongresses statt. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Annette Sawade durfte auch in diesem Jahr wieder eine Austauschschülerin oder einen Austauschschüler nominieren. Ihre Wahl fiel auf Magdalena Weller aus Obersontheim-Engelhofen.

„Ich bin oft auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Als ich vom Parlamentarischen Patenschaftsprogramm erfuhr, packte mich mein Ehrgeiz. Ich freue mich darauf, Kultur, Land und Leute in den USA zu erleben“, so Magdalena Weller. Die 17jährige Schülerin aus Obersontheim besucht zurzeit noch das biotechnologische Gymnasium der Sibilla-Egen-Schule in Schwäbisch Hall.

„Magdalenas schulische Laufbahn, ihre Interessen und ihr Engagement haben mich überzeugt, dass sie die Richtige für den USA-Aufenthalt ist. Als vielseitig begabte junge Frau mit viel Ehrgeiz und guten Sprachkenntnissen, wird sie sich gut in den USA zurechtfinden und eine erstklassige Botschafterin Hohenlohes sein“, so Annette Sawade.

Wohin es in den USA geht, weiß Magdalena Weller noch nicht: „Ich bin gespannt in welche der verschiedenen Regionen der USA ich komme. Am liebsten würde ich in einen der Südstaaten gehen, aber die Ostküste fände ich genauso toll.“ Der Tag des Abflugs steht aber schon fest, es ist der 13. August. Sie versprach auch über Ihre Erfahrungen in den USA regelmäßig zu berichten.

Doch nicht nur die USA sind als Austauschziel begehrt. Aus weltweit 50 Ländern kommen rund 500 Jugendliche auch hierher, um Einblick in die Kultur zu gewinnen und die Sprache zu lernen. Gemeinsam mit AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. sucht die SPD-Bundestagsabgeordnete Annette Sawade in den Kreisen Schwäbisch Hall und Hohenlohe Gastfamilien, die ihren Alltag ab September mit einem Austauschschüler teilen.

„Der Austausch dient dazu, das gegenseitige Verständnis zu fördern. Als Grundlage für Toleranz und Offenheit profitieren nicht nur die Schüler, sondern auch Gasteltern und –geschwister“, erklärt Annette Sawade. Ein Gastkind aufnehmen können Familien ebenso wie Alleinerziehende, kinderlose Paare und Alleinstehende, die sich ehrenamtlich für den Schüleraustausch engagieren wollen. „Zusammen stellen sie Unterschiede und Gemeinsamkeiten fest und erhalten so einen neuen Blickwinkel auf ihre Lebensweise. Außerdem entstehen durch die gemeinsame Zeit oft weltweite Freundschaften“, unterstützt Sawade die Idee des Programms.

Vorbereitet und begleitet werden die Gastfamilien von AFS-Mitarbeitern direkt in der Region.
Ob für ein ganzes Schuljahr oder nur die ersten Wochen: Interessierte, die ihr Zuhause für ein Gastkind öffnen möchten, können sich im Internet unter www.afs.de/gastfamilie erkundigen oder direkt an AFS wenden – unter der Telefonnummer 040 399222-90 oder per E-Mail an gastfamilie@afs.de.