Herbsttour im Wahlkreis

08.10.2014, Künzelsau – Auch in diesem Herbst war die SPD-Bundestagsabgeordnete Annette Sawade im Wahlkreis unterwegs und besuchte Schulen, Institutionen und Firmen.

Die Herbsttour startete am 29. September mit Besuchen in zwei Schulen: bei der Hectorakademie an der Reußenbergschule in Crailsheim, sowie bei der Johannes-Gutenberg-Schule in Kirchberg. Begleitet wurde die Politikerin von dem stellvertretender SPD-Kreisvorsitzender Rolf Zwiener, der selbst Kurse an der Hectorakademie anbietet. Diese bietet ein vielseitiges Angebot für besonders begabte Kinder. Die Reußenbergschule führt derzeit die Geschäfte für die Hectorakademie in unserer Region.

Bei der Johannes-Gutenberg-Schule in Kirchberg handelt es sich um eine Förderschule. Die Bundestagsabgeordnete war zu einem gemeinsamen Mittagessen eingeladen und beantwortete Fragen der Schülerinnen und Schüler.

Zudem fand abends eine Bürgersprechstunde in Schwäbisch Hall statt: „Gerade die Sprechstunden sind ein wichtiger Teil meiner Arbeit, da sich die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Anliegen direkt an mich wenden können. Eventuell können so auch schon erste Fragen geklärt werden“, erläutert Annette Sawade.

„Man ist nicht behindert, man wird behindert“, so Verena Bentele, Bundesbeauftragte für Menschen mit Behinderung. Unter diesem Motto stand die von der Abgeordneten, gemeinsam mit ihrer Kollegin aus dem Wahlkreis Odenwald-Tauber Dr. Dorothee Schlegel, besuchten Veranstaltung. Verena Bentele überzeugte dabei mit ihrer „freundlichen aber bestimmten Art und ihrem absolut umfangreichen und sachkundigem Wissen zu diesem Thema.“ Die Abgeordnete ist sich sicher, dass Verena Bentele für die schwierige Aufgabe der Bundesbeauftragten für Menschen mit Behinderung, ein Glücksfall ist.

Ein Abschied stand auch auf dem Programm. So nahm Annette Sawade an der Abschiedsfeier für den zurückgetretenen Gaildorfer Bürgermeister Ulrich Bartenbach teil.

Heiner Sefranek führte Annette Sawade persönlich durch das Mustang Museum in Künzelsau, im Anschluss an eine Besichtigung der Jeanswerkstatt. In dieser wurde gezeigt, wie man eine Jeans so bearbeitet, um sie so auszusehen lassen, als wäre sie bereits mehrere Jahre getragen.

Den Abschluss bildete ein Besuch bei der Samariterstiftung in Obersontheim. „Die Arbeit der Samariterstiftung für die Region und die Menschen kann man kaum genug wertschätzen“, so die Hohenloher Bundestagsabgeordnete nach ihrem Gespräch und dem Besuch in einer Wohngemeinschaft. Dort leben Patientinnen und Patienten der Samariterstiftung selbstständig in Wohngruppen unter Betreuung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stiftung. Bei dem Besuch war der Bundestagsabgeordneten besonders wichtig, dass sie einen Einblick in die Arbeit der Samariterstiftung bekommt, sowie ein Austausch über die für die Samariterstiftung wichtigen Punkte, im Hinblick auf das Bundesteilhabegesetz, stattfindet. Auch die Versorgung im ländlichen Raum wurde thematisiert. Eine gute Erreichbarkeit der Einrichtungen ist für die Samariterstiftung und für Annette Sawade ein wichtiges Anliegen.

„Für die anstehenden Beratungen zum Bundesteilhabegesetz war dieser Besuch wichtig für mich. Wir setzen uns für eine Neudefinition des Pflegebegriffs ein, um auch psychische Erkrankungen oder auch die Demenz besser in der Pflege abbilden zu können. Hier müssen wir uns oftmals auch von den bestehenden Definitionen lösen um für die Betroffenen und Pflegenden eine gute Lösung zu finden“, so Annette Sawade.

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Foto links: Dr. Dorothee Schlegel, MdB und Verena Bentele, Beauftragte der Bundesregierung für Menschen mit Behinderung

Foto rechts: Annette Sawade mit dem Team der Samariterstiftung Obersontheim