Im Gespräch in Gaildorf und Fichtenberg

24.05.2017, Gaildorf – Die Ortsumfahrung Gaildorf, Arbeitskräftemangel, schnelles Internet, die Entwicklung des ländlichen Raums und der Zustand der SPD – ein bloßer Auszug an Themen, mit denen sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Annette Sawade bei ihren Vor Ort Terminen am Montag, 22. Mai in Gaildorf und Fichtenberg beschäftigte.
Den Anfang machte ein Gespräch mit Bürgermeister Zimmermann und dem Gaildorfer Kreisrat und SPD-Vorsitzenden Karl Eichele über die Ortsumfahrung Gaildorf. „Die Ortsumfahrung Gaildorf wurde im Bundesverkehrswegeplan in der Kategorie mit der höchsten Priorität gelistet – Vordringlicher Bedarf – und wird daher bis 2030 realisiert. Als wichtigstes Infrastrukturprojekt des Limpurger Landes für die kommenden Jahrzehnte gilt es nun, die Planungen zum Beispiel bezüglich der Trassenführung vorzubereiten. Es ist mir wichtig stets auf dem Laufenden zu bleiben, die Diskussion vor Ort aus erster Hand zu erfahren um mich sowohl in Berlin als auch bei der Planungsbehörde für eine zügige Umsetzung des Projektes einsetzen zu können“, so die Verkehrspolitikerin Annette Sawade.
Die Nähe zum Kocher stelle eine besondere Herausforderung bei Planung und Bau der Ortsumfahrung dar. Hier befinden sich die Stadt und das Regierungspräsidium aber in einem offenen Austausch um das beste Resultat für Gaildorf zu erzielen. Annette Sawade sicherte zu, die Planungen auch weiterhin eng zu begleiten und zu unterstützen.
Ein Besuch der Firma Bott schloss sich am Nachmittag an. Geschäftsführer Dr. Wollermann-Windgasse und Senior-Chef Klaus Klinger erläuterten der Haller Sozialdemokratin welches Produktportfolio sich hinter „Bott“ verbirgt und wie die Arbeitsschwerpunkte zwischen den Werken in Deutschland und der ganzen Welt variieren.
„Die Gespräche mit den Firmen und die Besuche in den Werken sind für mich immer sehr interessant und wichtig. Auch bei Bott war ich wieder vom Know-How vor Ort beeindruckt. Dieses müssen wir unterstützen und erhalten. Insbesondere geht es darum, Nachwuchs zu qualifizieren. Die hiesigen Firmen sind auf gute Kräfte angewiesen. Eine Investition in Bildung ist somit stets eine lohnende Investition und niemals vergebens.“
Zum Schluss lud Annette Sawade die Bürgerinnen und Bürger zum Dämmerschoppen ins Gasthaus Krone in Fichtenberg ein. Nach einem Sachstands-Bericht aus der Bundespolitik kamen viele ganz unterschiedliche Themen zur Sprache; vom Schienenlärm, den die durchfahrenden Güterzüge in Fichtenberg verursachen, über das Aussterben der Orte im ländlichen Raum, bis zum Zustand der SPD war alles dabei. „Gerade diese Gespräche mache ich ausgesprochen gerne. Man bekommt ein Gefühl dafür, welche Themen gerade stark in der Bevölkerung diskutiert werden. Deswegen hat der Dämmerschoppen besonders viel Spaß gemacht.“