Unterwegs in Hohenlohe

28.07.2017, Ingelfingen, Künzelsau – Ende Juli 2017 hat die Bundestagsabgeordnete Sawade verschiedene Institutionen und Menschen aus ihrem Wahlkreis Hohenlohe besucht.
In Ingelfingen traf sich die SPD-Politikerin mit dem Bürgermeister Michael Bauer zu einem Gespräch. Dabei kam es, unter anderem, zum Austausch über Maßnahmen gegen Starkregen und Hochwasser, Breitband-Internet und der kommunalen Flüchtlingspolitik. Im Gegensatz zu einigen Nachbarkommunen, setze Ingelfingen schon immer auf eine ständige Instandhaltung der Starkregen- und Hochwasser-Maßnahmen, so Bürgermeister Bauer. Das letztjährige Hochwasser, welches weite Teile von Braunsbach verwüstet hatte, habe man weitestgehend unbeschadet überstanden. Lediglich am äußeren Rand der Stadt kam es zu wenigen Wasserschäden, weshalb man sich in der derzeitigen Handhabung der Katastrophenschutz-Maßnahmen bestätigt sehe, fuhr der Ingelfinger Bürgermeister fort.
Auch bei der Breitbandversorgung sei Ingelfingen gut aufgestellt. Nahezu alle Teile der Stadt seien bereits mit Glasfaser-Internet versorgt und einen aktuellen Anbieter gebe es auch schon seit längerem. Lediglich für die zahlreichen Höfe, rund um Ingelfingen, müsse noch eine adäquate Lösung gefunden werden, schloss Michael Bauer.

Die Bundestagsabgeordnete freute sich ganz besonders auf den Besuch des Tafelladens in Künzelsau: „Mir ist es wichtig, zu den Menschen zu gehen und ihnen zuzuhören.“ Annette Sawade nutzte die Möglichkeit und unterstützte den Tafelladen bei dem Verkauf von Lebensmitteln. „Die Mitarbeite-rinnen und Mitarbeiter der Tafel leisten einen sehr wichtigen Beitrag für Künzelsau und für die Gesellschaft. Ich habe großen Respekt für diese ehrenamtliche Arbeit“, so die Politikerin abschließend.

Annette Sawade traf sich außerdem mit Christel Maas vom Jugendmigrationsdienst in Künzelsau. Die Bundestagsabgeordnete konnte sich so einen Überblick über die Arbeit vor Ort machen. Angesprochen wurden außerdem die Probleme, die sich insbesondere bei den Sprachkursen ergeben. Hier ist es gerade im ländlichen Raum nicht einfach, adäquate Sprachkurse für Asylbewerberinnen und Asylbewerber zu finden. Annette Sawade fasste zusammen: „Der Jugendmigrationsdienst stellt eine wichtige Schnittstelle in der Flüchtlingshilfe dar. Hier werden Angebote, Beratung und Netzwerke gebündelt, um gerade junge Asylbewerberinnen und Asylbewerber besser zu integrieren“.

Die Tour durch den Wahlkreis rundete ein Besuch im Demenzzentrum in Künzelsau ab. Die Bundestagsabgeordnete konnte sich ein Bild von der Arbeit des Max-Richard und Renate Hofmann-Hauses machen. „Selten habe ich ein so freundliches und offenes Haus mit solch einer warmen Atmosphäre gesehen. Hier wurde für die Bewohnerinnen und Bewohner ein neues Zuhause geschaffen, das nicht Patientinnen und Patienten sondern Menschen in den Mittelpunkt stellt.“, so die Bundestagsabgeordnete. Gleichzeitig verfügt das Haus über Räumlichkeiten, die als Begegnungsstätte dienen. Hervorzuheben ist dabei das unermüdliche Engagement von der Pflegedienstleiterin Birgit Muth, die als gute Seele des Hauses maßgeblich an der Gestaltung der Einrichtung beigetragen hat. Einmalig ist auch, dass das Haus Internet- und Handy–Hilfe anbietet. Hier leisten Schülerinnen und Schülern den Seniorinnen und Senioren Hilfestellung bei alltäglichen Problemen. „Das Gesamtkonzept überzeugt und das Demenzzentrum zeigt, dass ein Leben mit Demenz immer noch bunt sein kann“, fasst Annette Sawade abschließend zusammen.