Meine Positionen

Die Verwirklichung von sozialer Gerechtigkeit zählt für mich zu den grundlegenden Zielen eines gelungenen gesellschaftlichen Zusammenlebens. Nur wenn alle Mitbürgerinnen und Mitbürger in ausreichend hohem Maß am öffentlichen Leben teilhaben – sei dies aus politischer, sozialer, wirtschaftlicher oder kultureller Perspektive – kann eine offene, freie und tolerante Gesellschaft verwirklicht werden.

Gemeinsam mit der SPD möchte ich den gegenseitigen Respekt, die Achtung voreinander und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserm Land stärken. Als leidenschaftliche Sozialdemokratin möchte ich den Menschen Mut machen. Mut sich für mehr Freiheit, Gleichheit, Solidarität und für mehr Gerechtigkeit einzusetzen.

Gerade in der Zeit rechter Stimmungsmache stehen wir hierbei vor schwierigen Herausforderungen. Deswegen möchte ich den Menschen umso deutlicher vermitteln, dass unsere Demokratie und unser Wertesystem hohe Güter sind, die beizeiten auch entschlossen verteidigt werden müssen.

Seit ich 2012 in den Deutschen Bundestag gewählt wurde, setzte ich mich voller Überzeugung für diese sozialdemokratischen Grundanliegen ein – für meinen Wahlkreis Schwäbisch Hall – Hohenlohe, für Baden-Württemberg und natürlich für ganz Deutschland.

Ganz besonders am Herzen liegen mir dabei die folgenden Themen:

Die Kommunen müssen gestärkt werden

Kommunen stemmen eine immense Last an Aufgaben: in der Familienpolitik, bei der Infrastruktur, der Bereitstellung kultureller Angebote oder bei der Integration von Migrantinnen und Migranten.

Durch meine Erfahrungen und Ämter in kommunalen Gremien sowie über meine Funktion als Vorsitzende des Unterausschusses Kommunales bin ich mir der großen Herausforderungen dieser kleinsten politischen Körperschaften bewusst. Ich setze mich dafür ein, dass Kommunen ausreichend finanziert werden! Das Leben der Menschen findet auf kommunaler Ebene statt, es kann nicht sein, dass verschiedene öffentliche Leistungen wie Schwimmbäder oder Bibliotheken schließen müssen, weil die Kommunen einem rigorosen Sparzwang unterworfen werden.

Deswegen ist mir auch Vermittlung zwischen der bundes- und der kommunalpolitischen Ebene wichtig, um das gegenseitiges Verständnis und den Austausch sicherzustellen und aufrechtzuerhalten.

Mobilität für Alle fördern – auch im ländlichen Raum

Mobilität und Fortbewegung im öffentlichen Raum betrifft alle Menschen – vom Arbeitnehmer, der sich seinen Weg im Großstadtverkehr ins Büro bahnt bis zur Rentnerin, die auf dem Land lebt und in der nächsten Stadt ihre Einkäufe erledigen muss. Mobilität ist gesellschaftliches Miteinander und muss demnach verlässlich sein und für Alle zur Verfügung stehen – ganz besonders auch im infrastrukturell schlechter erschlossenen ländlichen Raum.

Dazu braucht es moderne und umweltfreundliche Transportmittel sowie Barrierefreiheit im ÖPNV. Eine Erneuerung maroder Bahnstrecken müssen wir ebenso in Angriff nehmen wie den für Baden-Württemberg verkehrstechnisch so gewinnbringenden Ausbau der A6. Des Weiteren gilt es auch, auf gesundheitsschädigende Auswirkungen des Verkehrs zu reagieren – ein Stichwort ist hier etwa der Lärmschutz, an dessen effektiver Umsetzung wir beharrlich weiterarbeiten müssen.

Als Mitglied des Verkehrsausschusses werde ich weiterhin engagiert daran mitarbeiten, Projekte wie diese zu verwirklichen und dabei die Bedürfnisse aller Menschen im Blick zu behalten.

Mehr bezahlbaren Wohnraum schaffen

Wohnen ist eines der zentralsten Bedürfnisse im Leben eines jeden Menschen. Die Voraussetzungen, dass der dafür nötige Wohnraum gerade auch für Bürgerinnen und Bürger aus sozial schwächeren Schichten in ausreichendem Maß verfügbar und natürlich auch bezahlbar ist, ist ein elementares Anliegen sozialdemokratischer Politik.

Eine umsichtige, nachhaltige und sozial gerechte Wohnungs-, Bau- und Stadtentwicklungspolitik liefert die Grundlage, um gegenwärtigen und künftigen Missständen entgegenzutreten. Mit einer Stärkung des sozialen Wohnungsbaus und des genossenschaftlichen Wohnens sowie mit der von der SPD auf den Weg gebrachten Mietpreisbremse gibt es bereits einige wirkungsvolle Instrumente, die ich zutiefst befürworte, welche aber selbstverständlich auch weiterhin verbessert werden müssen.

Gerade im ländlichen Raum stehen wir wohnraumtechnisch vor großen Herausforderungen. Um dem Abzug der Bevölkerung entgegenzuwirken muss der Bund unbedingt dazu beitragen, das Leben im ländlichen Raum wieder attraktiver zu gestalten, Perspektiven für die Region aufzuzeigen und das häufig vernachlässigte Problem des sich auch auf dem Land häufenden Wohnraumverlusts und der steigenden Preise anzugehen.